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Datum: 05.05.2021
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Magdeburg als Erfolgsbeispiel ausgewählt
50 Jahre Städtebauförderung
Seit 50 Jahren gibt es Städtebauförderung in Deutschland – auch in Magdeburg wurde in den letzten 30 Jahren diese Erfolgsgeschichte mitgeschrieben. Und diese positive Entwicklung ist in vielen Stadtteilen erkennbar. Anlässlich dieses Jubiläums veröffentlicht die "Städtebauförderung von Bund, Land und Gemeinden" die Broschüre "Ganzheitlich, nachhaltig und kooperativ: 50 Jahre Städtebauförderung in Deutschland". Zudem wird ein Kurzfilm auf dem diesjährigen, am 3. und 4. Mai in Köln stattfindenden, Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik veröffentlicht.
Die Liste der geförderten Magdeburger Projekte ist lang. Ganze Stadtteile wie Neu Olvenstedt, Reform oder Buckau wurden neugestaltet, aufgewertet und saniert. "Buckau entwickelte sich vom Schmuddelkind zu einem der beliebtesten Stadtteile Magdeburgs. Viele Magdeburger Stadtteile wurden und werden im Rahmen der Städtebauförderung aufgewertet", resümiert Stephan Herrmann, Abteilungsleiter Stadterneuerung und Entwicklungsmaßnahmen im Stadtplanungsamt. Ein besonderes Augenmerk lag und liegt dabei auf dem Stadtzentrum. Hier sind neben vielen weiteren realisierten Projekten die Neugestaltung des Domplatzes, der Hegelstraße, der Elbuferpromenade, die Sanierung des Klosters Unser Lieben Frauen, des Fürstenwalls mit Fürstenwallpark und Bastion Cleve, des Möllenvogteigartens sowie der Kulturfestung Mark zu nennen.
Magdeburg profitiert von verschiedenen Programmen
Diese gute Entwicklung in Magdeburg ist auch ein Ergebnis der Städtebauförderung und den damit verbundenen Programmen. In den Programmen der Städtebauförderung beteiligen sich der Bund und das Land Sachsen-Anhalt in der Regel zu jeweils einem Drittel an den Kosten der geplanten Maßnahmen. "Magdeburg hat dabei von verschiedenen Programmen profitiert, z.B. ‚Stadtumbau‘, ‚Städtebaulicher Denkmalschutz‘ oder ‚Soziale Stadt‘, um nur einige zu nennen", erzählt Stephan Herrmann.
Magdeburg anerkennend in Broschüre und Kurzfilm vertreten
Die vom Bund konzipierte Broschüre "Ganzheitlich, nachhaltig und kooperativ: 50 Jahre Städtebauförderung in Deutschland" bietet einen Einblick in die Grundlagen, Strukturen und Handlungsfelder der Städtebauförderung. Magdeburg wird mit dem Beispiel des Stadtumbaus in Neu Olvenstedt vertreten sein. Hier wird in besonderer Weise gewürdigt, dass trotz der großen Herausforderung, etwa 6.500 nicht mehr nachgefragte Wohnungen vom Markt zu nehmen, mit Hilfe eines Quartiermanagements eine positive Stadtteilentwicklung erreicht werden konnte.
Die Broschüre wie auch der Kurzfilm, in dem Magdeburg als eine von drei Städten in Deutschland ausgewählt wurde und für die positive Entwicklung im Städteumbau anerkennend vorgestellt wird, stehen ab dem 3. Mai auf der Internetseite der Städtebauförderung unter https://www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/aktuelles/50-jahre-staedtebaufoerderung digital zur Verfügung.
Hintergrund zur Städtebauförderung
Im Jahr 2021 begehen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam das Jubiläum "50 Jahre Städtebauförderung". Als gemeinschaftliche Aufgabe ist die Städtebauförderung eine zentrale Säule der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Sie unterstützt seit 1971 Städte und Gemeinden dabei, baulichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen zu begegnen. Mehr als 9.300 Gesamtmaßnahmen wurden im Zeitraum von 1971 bis 2020 gefördert – in 3.900 Kommunen bundesweit. Allein der Bund hat seit 1971 ca. 19,3 Milliarden Euro investiert.
2021 sind erneut 790 Mio. Euro Bundesmittel vorgesehen. In den 50 Jahren seit ihrem Bestehen hat sich die Städtebauförderung immer wieder gesellschaftlichen, ökologischen, demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Stadtentwicklung angepasst. Auch die Ansprüche der Bürger*innen an die Nutzung ihres persönlichen Umfelds haben sich gewandelt. Hier hat sich die Städtebauförderung stets als lernendes Programm bewährt.
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